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Bericht zur Jahreshauptversammlung am 05.04.2017

Wallgau – Der harte Kern der Frauen, die für Wallgau ausgesprochen aktiv sind, traf sich im recht übersichtlichen Rahmen im Pfarrheim zur Jahresversammlung. Dafür besteht dieser Kern aus Frauenpower pur, wenn man die Ergebnisse betrachtet, welche die Damen im abgelaufenen Jahr nebenher auf die Beine stellten. Richtig Spaß haben ihnen die Herausforderungen gemacht, wie aus den detaillierten Aufzeichnungen der Vorsitzenden Vroni Stelzl unschwer herauszuhören war.

Auch die vertrauensbildenden Maßnahmen in der Zusammenarbeit mit Krün und der Alpenwelt Karwendel beginnen Früchte zu tragen und scheinen der anfänglichen Skepsis zu weichen. So haben sich die Kinderfaschingsveranstaltungen genauso gut etabliert, wie der gelungene Adventsmarkt, der Tanzkurs für die Firmlinge, die erfolgreichen Beteiligungen beim Ochsenrennen und dem 24 Stundenlauf. Zu allem wurden die passenden Ideen entwickelt und vor allen Dingen, auch mit Männerhilfe, umgesetzt.

Zu mancherlei Gedanken inspirierte das Faschingsmotto „Märchenstunde am Dorfplatz“. Unzählige Möglichkeiten schlummern dort und warten einfach von einem Prinzen wach geküsst zu werden. Doch die meisten Märchen enden „und, wenn sie nicht gestorben sind, tagen sie heute noch“. Der Lohn lachende Kindergesichter, um deren Zukunft es geht. Doch über den Bürgermeister und den Gemeinderat ließen sie nichts kommen. Sie dankten für die stets hilfreiche und wohlwollende Begleitung ihrer Vorhaben. Angefangen von PR Maßnahmen in der Startphase bis hin zur Müllentsorgung nachher.

Allen Unkenrufen zum Trotz „werst schaun, z´ Woiga kimmt koa Sau“, wurde der kostenlose Tanzkurs für die Firmlinge ein Renner. Fast zwei Kurse, 20 Paare gingen achtmal aufs Parkett und begannen die Tanzbeine zu schwingen. Ein Bubenüberhang von 15 jungen Männern wartet noch auf Partnerinnen. Das Tanzlehrerpaar Sand gab sich große Mühe und die Jugendlichen hatten unerwartet beim Abschlussball der 1000 Lichter ihren Spaß.

Beim 24 Stundenlauf war der von Wallgau aktiv gesponserte Stand am Isarsteg mit dem sinnigen Namen „Rutsch ins Glück“ ein richtiger Glücksrutsch. 30 Flaschen Schnaps wurden als Zielwasser für den Heimweg ausgeschenkt. Nochmal soviel wäre über die Theke gegangen. Fühlten sich die Isartaler mit der Nachtbeteiligung anfangs in den Schatten gestellt, entwickelte sich dieser Part zu einem der Highlights.

Das wurde auch des Ochsenrennen der Feuerwehr. „Eine Riesenaufgabe, die auf uns zukam. 100 Kuchenschachteln an die Wallgauer Bürgerinnen zu verteilen um sie voll zurück zu erhalten. War nicht einfach, aber Respekt an die Wallgauer Hausfrauen. Um 15 Uhr war das Kuchenbuffet abgeräumt und die Feuerwehr konnte 1 : 1 eine schöne Spende verbuchen“, bilanzierte Stelzl diese aufwendige Aktion.

Mit 64 Kuchenschachteln ging es beim Bauernmarkt weiter. Auch hier ein toller Erfolg, auch finanziell, wie Kassierin Regina Sprenger einfließen ließ, schließlich müssen die Aktivitäten auch finanziell auf die Beine gestellt werden.

Kurz wackelte einmal die Motivation der Vorsitzenden durch unqualifizierte Äußerungen. Doch das hat sich wieder eingerenkt. Eine schlechte Mondphase, wie Stelzl lakonisch feststellte. Dafür stand ein großer und guter Stern über dem Adventsmarkt. Schließlich wurde nach einigen Geburtswehen der Markt vor drei Jahren aus der Taufe gehoben und entwickelte sich schon beim zweiten Mal zum Selbstläufer. 120 Einladungen, 35 Standmeldungen, 59 Attraktionen große Resonanz bei Händlern und Besuchern. Eine riesige Unterstützung aus der Bevölkerung und vor allem der Bewohner der Sonnleiten. „Jeder hat ohne murren gewuselt und an den Häusern gearbeitet“ würdigte die Vorsitzende das Mitwirken. Wallgau und Krün sowie die Alpenwelt Karwendel arbeiteten reibungslos zusammen. „Eine Hand hilft der anderen“, resümierte Gemeinderätin Julia Schwarzenberger, in deren guter Stube auch der Markt ablief.

Ihre Hand stellte sie bei den Neuwahlen als Schriftführerin zur Verfügung. Damit sind wieder alle Posten besetzt. Zwischenzeitlich wurden die Aufgaben des ruhenden Wallgauer Touristikvereins übernommen. Wallgau ist damit wieder an den Informationsfluss der monatlichen Treffen der Isartaler Touristikvereine angekoppelt. Dabei entsteht nicht nur ein besseres Verständnis, sondern die Mitglieder erhalten vorab Informationen und dienen als Multiplikatoren.

Regina Sprenger hat bei den Einnahmen und Ausgaben im fünfstelligen Bereich eine schwarze Null hingezirkelt. „Wir haben uns keine goldene Nase verdient“. Das positive Ergebnis von zwölf Euro führte sie den Rücklagen zu. Ein Ziel wurde auch ausgegeben. Jedes Mitglied soll ein Neues werben. So ziehen sie weiter an einem Strang und bilden sich heuer, eher genüsslich, bei der „Weihnacht in Hindelang“ weiter.

Bericht: Leonhard Habersetzer

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